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Arbeit 4.0: So rüsten Sie Ihr Unternehmen für die neue Ära

Zwei Zahnräder mit der Aufschrift Arbeit 4.0 und Digitaler Wandel greifen ineinander

Die Arbeitswelt der Zukunft wird digitaler, mobiler, flexibler und vernetzter. Oft ist von „Arbeit 4.0“ die Rede – und von der Ressource „Mensch“ in der vierten industriellen Revolution. Anders als die Konzepte und Strategien rund um das Schlagwort „Industrie 4.0“, bei denen es mehr um Maschinen und Geschäftsprozesse geht, fokussiert „Arbeit 4.0“ die adäquaten Formen der Arbeit und auch der Arbeitsverhältnisse im Zuge der digitalen Transformation – und zwar nicht nur im industriellen Bereich, sondern ganz allgemein in der Arbeitswelt überhaupt – also durchaus auch in den Sektoren Handel, Verwaltung und Dienstleistung.

Was bedeutet Arbeit 4.0?

Unternehmen stehen bei der Digitalisierung vor vielen Herausforderungen. Der technische Fortschritt sollte möglichst nicht gebremst werden, soziale Sicherungssysteme, Arbeitsschutz und andere bewährte Essentials der Arbeitswelt aber keineswegs unberücksichtigt bleiben oder gar verschwinden – Stichwort Crowdworking. Weitere Herausforderungen sind die Auswahl und Anschaffung der notwendigen Hard- und Software, die Gewährleistung von IT-Security und Datenschutz und eventuell innovative Raum- und Gebäudekonzepte. Denn Konzepte wie Homeoffice und mobiles Arbeiten machen die klassischen Bürogebäude zu einem Relikt aus grauer Vorzeit.

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Vor allem geht es für die Unternehmen darum, im Zuge des Trends zu Arbeit 4.0 die Arbeitswelt für ihre Belegschaft so zu gestalten, dass sie Bewerberinnen und Bewerber überzeugen und bewährte Kräfte langfristig binden können. Es geht also darum, heute praktizierte Arbeitsformen in den nächsten Jahren so anzupassen, dass sowohl das Unternehmen insgesamt als auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den Chancen der Digitalisierung profitieren.

„Arbeit 4.0“ meint in diesem Zusammenhang auch all die für das Arbeiten im digitalen Zeitalter nötigen Voraussetzungen – und den erforderlichen Veränderungsprozess, um etwa noch vorhandene Defizite zu beseitigen. Deshalb hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Dialog angeregt, der sich genau um diesen Veränderungsprozess und um die Zukunft der Arbeitswelt dreht. Als Diskussionsbasis wurde bereits im November 2016 ein Weißbuch „Arbeiten 4.0“ vorgestellt.

Arbeit 4.0 als neue Revolution der Arbeitswelt: Digitalisierung und digitale Prozesse

Unter „Arbeit 4.0“ wird heute orts- und zeitungebundenes digitales Arbeiten subsummiert, das barrierefrei auf diversen – vor allem mobilen – Endgeräten stattfindet. Als Voraussetzung für einen Digital Workplace müssen allerdings nicht nur die Geschäftsprozesse vollständig digitalisiert sein, sondern auch alle Daten über eine sichere Netzwerkverbindung zur Verfügung stehen. Zum Beispiel über eine Cloud-basierte Plattform. Ein geeigneter Ausgangspunkt kann daher ein modernes Dokumentenmanagement-System sein.

Arbeit 4.0 bedeutet viel mehr als „nur“ die Automatisierung von Prozessen, sondern auch einen digitalen Ersatz für die persönliche Kommunikation. Weil das Miteinander im Team weiterhin erforderlich ist, muss eine moderne Software auch dies mitbringen. Richtig umgesetzt, werden dadurch ganz neue Optionen der digitalen Zusammenarbeit geschaffen, auf technischer Ebene „Collaboration“ genannt.

Arbeit 4.0 schafft neue Formen der Zusammenarbeit

So stellen in jüngerer Vergangenheit immer mehr Unternehmen Teams zusammen, in denen Mitarbeiter aus dem gesamten Unternehmen – auch über Ländergrenzen hinweg – virtuell zusammenkommen, um in Brainstormings neue Ideen zu entwickeln. Die kommen dem Unternehmen zugute und führen zu neuen Services oder Produkten. Mitarbeiter können sich mit ihren Kollegen vernetzen und online arbeiten, die Kommunikation beim sogenannten „kollaborativen Arbeiten“ läuft über Chats oder Videokonferenzen.

Moderne Software digitalisiert nicht nur sukzessive sämtliche Prozesse im Unternehmen, sondern macht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alle Führungskräfte und eventuell auch Kunden, Partner und Lieferanten zu einer vernetzten Community. Damit sind alle automatisch und (eigen-)verantwortlich in sämtliche jeweils relevante Prozesse und Informationsflüsse eingebunden.

Auch die Kommunikation untereinander erfolgt via integrierter Collaboration, wie es von Social Media bestens bekannt ist. Deshalb lassen sich spontan Umfragen zu Stimmungs-Feedbacks oder Meinungen erstellen. Gerade in der jetzigen Situation der Pandemie ist es ja enorm wichtig zu wissen, wie es den Mitarbeitern geht, welche Unterstützung sie benötigen und welche Sorgen sie haben.

Akzeptanz von Arbeit 4.0

Gelingen kann Arbeit 4.0 all der ausgereiften Technik zum Trotz jedoch nur dann, wenn der Umstieg gut vorbereitet und intensiv begleitet wird. Letztlich geht es dabei auch um Agilität, denn der hierarchisch organisierte Informationsfluss weicht Transparenz.

Doch die Nutzung von Collaboration-Tools ist noch längst nicht überall business as usual. Teile des Mittelstands sind immer noch eher hierarchisch geprägte Familienunternehmen, was die Akzeptanz von Arbeit 4.0 erschwert. Zum Hemmnis werden kann auch, dass Arbeit 4.0 verbunden ist mit vielen Umwälzungen durch die Digitalisierung, mit neuen und flexiblen Organisationsstrukturen und Kommunikationsmitteln. Und damit gehen auch Investitionen einher.

Keine Arbeit 4.0 ohne passende Hard- und Software

Zwingend nötig ist der modern Workplace mit Desktop-Computer oder Laptop, Tablet, Smartphone und der nötigen Software. Der normale kaufmännische Angestellte verbringt schon heute fast seinen ganzen Arbeitstag mit digitaler Arbeit. Die Werker in der Fabrik programmieren, bedienen und kontrollieren oft nur noch IT-Systeme, während die Maschinen die eigentliche Arbeit erledigen. Selbst bei vielen Aufgaben, die nach wie vor manuell ausgeführt werden müssen, halten digitale Tools Einzug. Die Augmented Reality-Brille blendet für den Servicetechniker wichtige Daten ein – und der medizinische Roboter im Operationssaal übernimmt die Präzisionsarbeiten am OP-Tisch, millimetergenau und ohne jedes Zittern.

Unternehmen, die über Arbeit 4.0 nachdenken, brauchen eine für sie passenden Plattform. Dafür eignen sich Lösungen der folgenden Kategorien:

  • Enterprise-Content- oder Dokumentenmanagement-System: Infrastrukturlösungen als Basis für den digitalen Arbeitsplatz
  • Informations-Plattform: Add-on-Lösungen zu diesen ECM- und DMS-Plattformen sowie ergänzende Lösungen wie klassisches Intranet, Social Intranet und/oder mobiles Intranet.
  • Prozess-Plattform: Auf Prozesse und Workflows spezialisierte Systeme
  • Collaboration-Suite: Alternativsysteme wie Slack, Jira, Google Meet, Mircosoft Teams oder Cisco Webex, die alle oder viele Anforderungen in sich vereinen können.

Die Risiken der neuen Arbeitswelt

Neben viel Komfort für die Mitarbeiter und mehr Effizienz für das Unternehmen bringt die Digitalisierung der Arbeitswelt auch Risiken mit sich. Vor allem mit Blick auf den Datenschutz. Sowohl das schlecht geschützte Homeoffice als auch die weitreichende Vernetzung sowie die Ablage sensibler Datensätze in der Cloud sind Ansatzpunkte für Cyber-Kriminelle.

Darüber hinaus könnten die Arbeitnehmer im Zuge der Digitalisierung zu "gläsernen Angestellten" werden. So gehören zum Beispiel Kontrollen der privaten Social-Media-Profile schon heute zum Alltag in der Arbeitswelt. Wer sich in den sozialen Netzwerken unprofessionell präsentiert, schadet so seiner beruflichen Karriere.

Gemäß einer Studie der Bertelsmann-Stiftung nehmen stressbedingte Erkrankungen in der Arbeitswelt zu. Der digitale Wandel könnte diesen Trend noch verstärken, weil die permanente Erreichbarkeit durch digitale Technik und der immer komplexere Arbeitsalltag den Menschen anfälliger machen für Burnout und Depressionen.

Fazit

Trends wie die Digitalisierung und neue Technologien wie KI oder Blockchain wirken sich sowohl gravierend auf die Zukunft des Arbeitslebens als auch auf die Fähigkeiten aus, die ein Unternehmen bei den Menschen suchen und fördern muss. Seien sie bereits Teil der Belegschaft oder noch nicht. Dabei gilt es allerdings aufzupassen, dass man nicht einem völligen Technisierungswahn erliegt. Denn neben digitalen werden auch in Zukunft sozial-kommunikative Kompetenzen wie Teamfähigkeit oder Höflichkeit gefragt bleiben.

Wer seine Mitmenschen überzeugen will, benötigt außer sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten genau diese sozial-kommunikativen Kompetenzen. Menschen, die mit der richtigen Kombination aus Selbstbewusstsein, Durchsetzungskraft und Empathie in eine Verhandlung gehen, werden sich besser behaupten können. Ebenso wichtig sind Verhandlungsgeschick und Konfliktfähigkeit, wenn es darum geht, Interessen durchzusetzen. Gerade wegen der Digitalisierung ist eine Renaissance der realen menschlichen Beziehung im Unternehmen zu erwarten. Auch das gilt es, im Zuge des notwendigen Change-Managements der Belegschaft zu vermitteln, die zu Recht Unsicherheit verspürt. Genau deswegen steht bei Arbeit 4.0 nicht der Roboter, sondern der Mensch im Mittelpunkt des Geschehens.

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Fotoquelle Titelbild: © Coloures-Pic, stock.adobe.com

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