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Die Digitalisierung der Arbeitswelt

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Die Digitalisierung der Arbeitswelt setzt eine Vernetzung aller erforderlichen Arbeitsabläufe voraus. Dabei findet die Interaktion zwischen den Involvierten oft bereits virtuell statt, repetitive Aufgaben werden zunehmend automatisiert. Unternehmerische Daten stehen allen Mitarbeitenden, die zur Einsicht der Informationen über Rollen und Rechte freigegeben wurden, zu jeder Zeit und von jedem Ort aus über zentrale Datenbanken oder Cloud-Speicher zur Verfügung. Zur Kommunikation mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern werden neben E-Mails unter anderem auch Messenger-Systeme genutzt. Zudem steuern ECM-Systeme die Digitalisierung und teilweise die Automatisierung der Erstellung, Verwaltung, Modifizierung und schließlich der Speicherung von Dokumenten. In diesem Beitrag erfahren Sie unter anderem, wie die Arbeitswelt durch die Digitalisierung verändert wird, welche zukunftsweisenden Arbeitsmodelle es im digitalen Zeitalter gibt und welche Chancen, aber auch welche Risiken sich aus der Digitalisierung der Arbeit ergeben.

Was bedeutet die Digitalisierung der Arbeitswelt?

Lassen Sie uns nach der eingangs definierten allgemeinen Beschreibung zur Digitalisierung der Arbeitswelt die weitreichenden Auswirkungen und Möglichkeiten von Digitalisierungsmaßnahmen in Unternehmen zunächst in einem konkreten Beispiel betrachten:

Wer in China das Medizinexamen bestehen will, muss in der Abschlussprüfung mindestens 360 Punkte erreichen. Xiaoyi wurde mit einem beachtlichen Ergebnis von 456 Punkten für die Arbeit als Mediziner zugelassen. Eigentlich wäre das nichts Ungewöhnliches – zumindest nicht, wenn Xiaoyi ein Mensch wäre. Doch er ist ein Roboter, genauer gesagt der erste Spross der chinesischen Strategie zur künstlichen Intelligenz. Mit einer Million medizinischen Bildern, 400.000 medizinischen Fachartikeln und zwei Millionen medizinischen Akten ausgestattet, kann er automatisch Patientendaten einlesen und analysieren. Bald soll er Ärzte bei der Diagnostik unterstützen. Damit ist Xiaoyi nicht nur ein herausragendes Beispiel für technische Möglichkeiten, sondern auch für die Digitalisierung der Arbeitswelt.

Zugegeben, dieses Beispiel ist ein extremer Einzelfall und verspricht noch lange keinen flächendeckenden Wandel der medizinischen Arbeitswelt. Doch die Digitalisierung schreitet voran. Sie verändert die Arbeitsplätze in allen Branchen. Für viele ein Grund zur Sorge, für die meisten jedoch eine Chance zur Weiterentwicklung. Und das betrifft nicht nur das stetig wachsende China, sondern natürlich auch Europa und insbesondere Deutschland.

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Wie verändert die Digitalisierung die Arbeitswelt?

Wer von der Digitalisierung der Arbeitswelt spricht, muss dabei insgesamt drei Ebenen berücksichtigen. Zunächst sind hier die technischen Veränderungen wie die exponentielle Steigerung der Leistungsfähigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien zu nennen. Weiter gehören auch die Entwicklung anderer Technologien wie Robotik oder Sensorik und die digitale Vernetzung von Menschen und Dingen dazu. Von diesen abhängig, wirkt sich die Digitalisierung der Arbeitswelt in zweiter Ebene auf das Konzept von Industrie 4.0 und alle dazugehörenden smarten Prozesse aus. Im Zusammenhang damit steht auch die dritte Ebene der kulturellen Veränderungen. Die sogenannten Digital Natives, also jene Menschen, die mit der digitalen Welt aufgewachsen sind, haben hier entscheidenden Einfluss auf die Kommunikation zwischen den Generationen.
Die Generation der Digital Natives ist die treibende Kraft der Digitalisierung der Arbeitswelt. Ihre Art, Medien zu nutzen, unterscheidet sich ebenso vom Mediengebrauch älterer Generationen wie auch ihre Arbeitsformen differieren. Die bisher bevorzugte klare Trennung von Beruf und Privatleben ist einem Work-Life-Blending gewichen und das Bedürfnis nach Selbstbestimmung hat das Folgen strenger Anweisungen „von oben“ abgelöst. Arbeiten von zu Hause aus, Konferenzen per Video-Chat und Büros als Wohlfühloasen – was vor einigen Jahren noch undenkbar war, ist heute in Unternehmen auf der ganzen Welt verbreitet.

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Arbeitswelt im Jahr 2022?

Arbeiten, wenn es in den Biorhythmus passt, voll ausgerüstete Büros stundenweise mieten oder neue branchenübergreifende Kontakte in Co-Working-Spaces knüpfen: Arbeitsmodelle wie diese nehmen mit zunehmender Digitalisierung Einzug in das Arbeitsleben und helfen dabei, ein Bedürfnis des 21. Jahrhunderts zu stillen: die Forderung nach mehr Flexibilität. Denn die Digitalisierung der Arbeitswelt und damit das Modell von Arbeit 4.0 sind längst Alltag.
Eine ausreichende IT-Infrastruktur ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt erfolgreich voranschreiten kann. Über 30 Prozent der mittleren und großen Unternehmen greifen im Arbeitsalltag bereits auf Cloud-basierte Arbeitsmodelle zurück. Digitale Programme wie Enterprise Content Management- (ECM) oder Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) erleichtern hier tägliche Arbeitsabläufe und verschaffen den Menschen mehr Zeit, sich auf nicht-automatisierbare Tätigkeiten zu konzentrieren. Routineaufgaben zu automatisieren spart Unternehmen darüber hinaus auch eine Menge an Geld und reduziert Fehlerquellen.

Was sind die Arbeitsmodelle der Zukunft?

Damit auch Ihr Unternehmen bestmöglich für die Zukunft aufgestellt ist, müssen Sie sich zwangsläufig mit den Arbeitsmodellen der Zukunft auseinandersetzen. Nur dadurch können Sie Herausforderungen wie dem zunehmenden Fachkräftemangel und den Auswirkungen des demografischen Wandels in der Berufswelt begegnen. Hier für Sie zusammenfassend aufgelistet, welche Arbeitsmodelle hierbei eine bedeutende Rolle spielen:

Homeoffice

Die Nutzung kollaborativer, oftmals Cloud-basierter Technologien hat das Arbeiten zuhause in vielen Tätigkeitsbereichen möglich gemacht. Die Akzeptanz dieses Arbeitsmodells wurde vor allem durch die COVID-Pandemie deutlich beschleunigt – und hat sich inzwischen unumkehrbar etabliert. Die permanente Verfügbarkeit aller betriebsintern relevanter Daten, unabhängig von Zeit und Ort, haben das Homeoffice ebenso zu einem Erfolgsmodell werden lassen wie die digitalen Möglichkeiten der Remote-Kommunikation.

Jobsharing

Soll in Zeiten des Fachkräftemangels eine Vollzeitstelle besetzt werden, für die jedoch nur geeignete Kandidaten oder Kandidatinnen als Teilzeitkräfte zur Verfügung stehen, bietet sich das Modell des Jobsharings an. Dabei wird eine Arbeitsstelle einfach auf zwei Mitarbeitende aufgeteilt. So sichern Sie sich als Unternehmer eine doppelte Berufserfahrung und reduzieren das Risiko des Komplettausfalls eines Mitarbeitenden um 50%. Ihre Teilzeitangestellten können sich die Arbeit, je nach individueller Lebenssituation, beispielsweise in Vormittags- oder Nachmittagszeiten aufteilen.

Hotdesking

Eine ideale Arbeitsform für Outsourcing-Tätigkeiten bietet das Modell Hotdesking. Hierbei mietet sich ein Freelancer für eine bestimmte Zeit einen Arbeitsplatz in Ihren Büroräumen. So behalten auch von Ihnen beschäftigte Freiberufler einen engen Kontakt zu Ihrem Unternehmen, ohne einen eigenen Arbeitsplatz mit hohem Aufwand einrichten zu müssen. Eine typische Win-win-Situation.

Co-Working-Spaces

Sie wollen kein eigenes Büro mehr betreiben oder Ihre Betriebsräume zumindest deutlich reduzieren? Dann kommt das Modell des Co-Workings für sie in Betracht! Gemeint sind damit öffentliche Arbeitsräume, in denen Sie sich ein oder mehrere Zimmer kurzzeitig oder langfristig mieten können. Egal, ob Sie zum Beispiel einen repräsentativen Konferenzraum für ein Kunden-Meeting stundenweise benötigen oder Ihren primär im Homeoffice tätigen Mitarbeitenden die Möglichkeit einräumen wollen, sich tage- oder wochenweise in einem Co-Working-Space zum Arbeiten und Brainstormen zu treffen: Dieses Modell der modernen Arbeitswelt hält viele Vorteile parat – und kann Ihnen hohe Kosten eines eigenen großen Büros sparen, das Sie sonst vielleicht nur noch zeitweise oder aufgrund des umgesetzten Homeoffice-Modells nur noch für deutlich weniger Mitarbeitende nutzen würden.

4-Tage-Woche

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, Ihr Unternehmen auf die 4-Tage-Woche umzustellen? Bis vor kurzem noch eher abwegig, wird dieses Arbeitsmodell nun auch in Deutschland immer beliebter – bietet es doch für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gleichermaßen Vorteile: So reduzieren sich etwa Fehltage Ihrer Mitarbeitenden, weil diese dringend zu erledigende Termine, wie etwa Arztbesuche, die sich nicht auf das Wochenende legen lassen, nun auch an ihrem freien Werktag erledigen können. Überarbeitungs- und Erschöpfungszustände oder durch das permanente Sitzen bedingte Rückenschmerzen reduzieren sich bei den Arbeitnehmern, wenn sie nicht mehr die ganze Woche im Büro oder am Homeoffice-Platz sitzen. Die Arbeitnehmer leben also gesünder, für die Arbeitgeber bedeutet das: Weniger krankheitsbedingte Ausfälle innerhalb ihrer Belegschaft. Einigen können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei diesem Modell auf eine 4-Tage-Arbeitswoche, in der die Arbeit bei unverändertem Gehalt in vier Tagen mit erhöhter Stundenzahl pro Arbeitstag geleistet wird, oder ein 4-Tage-Modell mit insgesamt geringerer Stundenzahl, bei dem der Arbeitnehmer entsprechend weniger Stunden arbeitet und dafür auf einen Teil seines Gehalts verzichtet.

Sabbatical

Zuletzt noch ein Arbeitsmodell das nicht ganz neu ist, aber in Zeiten neuer Flexibilität durch die Digitalisierung von Arbeit wieder mehr an Bedeutung gewonnen hat: Beim Sabbatical nimmt sich der Arbeitnehmer eine (möglichst rechtzeitig mit dem Arbeitgeber vorab geplante) Auszeit vom Job. Dieses Pausieren von der Arbeit kann sich über mehrere Monate erstrecken oder auch mal auf ein ganzes Jahr ausdehnen. Hierfür lässt sich zum Beispiel Urlaub ansparen. Ein Sabbatical kann auch mal helfen, länger angestaute Überstunden in einem Schwung abzubauen. Aber auch ohne angesparten Urlaub oder Überstundenabbau lässt sich ein Sabbatical, die Bereitschaft des Unternehmens vorausgesetzt, realisieren, sofern der Angestellte während seiner freiwilligen Auszeit ganz oder teilweise auf Gehalt verzichtet – je nach individueller Vereinbarung. In jedem Fall wird der Mitarbeitende nach einem Sabbatical mit neuer Motivation zu seiner Arbeit zurückkehren – und davon profitieren beide Seiten.

Der digitale Wandel betrifft auch ECM

Doch der digitale Wandel hat auch Auswirkungen auf viele andere unternehmerische Bereiche. Nehmen wir hier als Beispiel die Buchhaltung: ECM bedeutet für viele Unternehmen in erster Linie die elektronische Rechnungsstellung. Tausendfach genutzt, erleichtert sie etlichen Betrieben die Arbeit. Doch die Digitalisierung der Arbeitswelt kommt auch in der Buchhaltungsabteilung noch in weiteren Bereichen mehr und mehr an. Wer hier bereits von automatisierten Prozessen profitiert, den erwarten in Zukunft weitere arbeitserleichternde Neuerungen. Immer mehr Anwendungen lassen sich beispielsweise miteinander verbinden und voneinander abhängig machen. So können mittlerweile ganze Prozessketten digitalisiert werden. In der Buchhaltung betrifft das den Rechnungseingang, die weitere Verarbeitung, die Begleichung, Ablage und Archivierung von Rechnungen. Vollautomatisiert verschafft dieses digitale System den Mitarbeitern einen Zugewinn an Zeit, die sie für andere wichtige Aufgaben nutzen können. Schon heute setzen viele Unternehmen auf die Arbeit mit ECM-Systemen und halten sich darüber wettbewerbsfähig.
Mit wachsender Zahl an Content generierenden Applikationen müssen ECM-Systeme zwangsläufig besser, schneller und leichter aktualisierbar werden. Nur so sind sie für Unternehmen eine Erleichterung in Bezug auf die neuen digitalen Anforderungen. Einzig Unternehmen, die mit dem technischen Fortschritt gehen, können der Konkurrenz standhalten. Eine Investition in die Digitalisierung der Arbeitswelt bedeutet also eine größere Wettbewerbsfähigkeit. Die wiederum steigert den Absatz der Produkte, was zu einem Zuwachs an Beschäftigten führt. Auf diese Weise entstehen schon heute neue Märkte, die weltweite Produktivität nimmt zu und damit wachsen auch die Unternehmen.

Beispielhaft für diese Entwicklung steht das Elektronikwerk von Siemens am Standort Amberg. Obwohl man hier an einer stetigen Automatisierung der Fabrik gearbeitet hat und Maschinen und Computer mittlerweile 75 Prozent der Wertschöpfungskette bewältigen, ist die Mitarbeiterzahl konstant geblieben. Denn der Mensch bleibt unverzichtbar.

Welche Chancen und Risiken hat die Digitalisierung der Arbeitswelt?

Die Unentbehrlichkeit der Ressource Mensch ist ohnehin ein wichtiger Faktor bei der Digitalisierungsthematik, denn die Digitalisierung der Arbeitswelt eröffnet auch den Menschen neue Chancen – auch wenn viele Kritiker immer wieder vor Job-Streichungen, steigender Arbeitslosigkeit und wegrationalisierten Berufen warnen. Diverse Studien prognostizieren den Industrieländern tatsächlich einen Verlust von rund fünf Millionen Jobs in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren. Aber auch die Gegenstimmen sind laut. So haben Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ergeben, dass tatsächlich nur rund zwölf Prozent aller Arbeitsplätze Tätigkeiten aufweisen, die sich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit automatisieren lassen. Allen Unkenrufen zum Trotz, halten es nur 13 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit mindestens 50 sozialversicherungspflichtig Angestellten für wahrscheinlich, dass ihr Job in den nächsten Jahren zu Gunsten einer Maschine wegfällt, so das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Wie auch immer: Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist in vollem Gange und in unterschiedlichsten Industriezweigen, als Beispiel sei hier nur die Medienbranche genannt, mit flexiblen und ortsunabhängigen Arbeitsmodellen schon heute Alltag. Wie die digitale Zukunft konkret aussieht, können aber weder Studien, noch Forscher oder Experten genau voraussagen. Klar ist jedoch: Wer am digitalen Wandel teilhaben und sich nicht abhängen lassen will, muss den Willen haben, stetig Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Denn am Ende fallen Berufe nicht weg, sondern verändern sich.

Fazit: Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist unumkehrbar

Unternehmen und Arbeitnehmer, die sich den neuen Arbeitsmodellen verweigern, werden sich auf Dauer in der digitalen Arbeitswelt schwer tun. Dies gilt für beide Seiten in Konzernen wie KMU(s) gleichermaßen. Nicht zuletzt bedingt durch den Fachkräftemangel und den dadurch zunehmend harten Wettbewerbsbedingungen müssen Arbeitgeber heute auch den Bedürfnissen von Mitarbeitenden nach einer gesunden Work-Life-Balance entsprechen und flexible Arbeitszeitmodelle in ihren Betrieben etablieren. Arbeitnehmer wiederum werden mit den in diesem Artikel besprochenen Arbeitsmodellen wie Homeoffice oder Jobsharing leistungsbereiter und zufriedener. Wer die Möglichkeiten der Digitalisierung der Arbeitswelt erkennt und für sich anwendet, ist also in jedem Fall bestmöglich gerüstet für die Herausforderungen der Arbeitswelt der Zukunft.

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