Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Hype mehr, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit moderner Unternehmen. Laut einer aktuellen Studie von PWC erkennen immer mehr Firmen das enorme Potenzial von KI-Technologien: effizientere Prozesse, geringere Kosten und neue Möglichkeiten der Wertschöpfung. Kein Wunder also, dass KI bis 2030 voraussichtlich bis zu 14 Prozent zum globalen Bruttoinlandsprodukt beitragen soll.
Trotzdem stellen sich viele Unternehmen eine entscheidende Frage: Wo lässt sich KI konkret einsetzen, um schnell messbare Ergebnisse zu erzielen? Ein besonders vielversprechender Ansatz liegt in der Dokumentenverarbeitung. Denn nahezu jedes Unternehmen – unabhängig von Branche und Größe – arbeitet täglich mit einer Vielzahl von Dokumenten, darunter Rechnungen, Verträge oder Formulare. Genau hier eröffnet sich ein idealer Einstieg in die KI-gestützte Prozessautomatisierung: Mit der intelligenten Dokumentenverarbeitung (IDP) steht schon jetzt eine praxisnahe, leistungsstarke Lösung bereit, die Unternehmen Schritt für Schritt auf dem Weg zu smarten, KI-gestützten Workflows begleitet.
Übersicht:
- Was genau versteht man unter KI-Prozessautomatisierung?
- Wie verändern KI-gestützte Prozesse den Alltag?
- Prozessoptimierung durch Automatisierung im Dokumentenmanagement
- Umstellung auf KI-gestützte Geschäftsprozesse
- KI-Prozessautomatisierung Schritt für Schritt
- Fazit: Intelligente Dokumentenverarbeitung – der perfekte erste Schritt in der KI-Prozessautomatisierung
Was genau versteht man unter KI-Prozessautomatisierung?
Wie der Name schon sagt, versteht man darunter die Automatisierung von Geschäftsprozessen mit der Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Hier geht es nicht nur um die reine Automatisierung, Geschäftsabläufe werden darüber hinaus neugestaltet und an neue Markt- und Unternehmensanforderungen angepasst.
Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Technologien wie beispielsweise Maschinelles Lernen. Sie ermöglichen, dass Prozesse nicht nur einmalig überarbeitet und automatisiert, sondern kontinuierlich verbessert werden.
Wie verändern KI-gestützte Prozesse den Alltag?
KI-gestützte Prozesse bringen Teams im Arbeitsalltag spürbare Vorteile. Sie nehmen ihnen repetitive und zeitaufwändige Aufgaben ab und senken so deutlich den manuellen Aufwand. Gleichzeitig arbeiten KI-Systeme äußerst präzise und liefern bei Routineaufgaben konstant hohe Qualität. Fehlerquoten sinken auf diese Weise spürbar. Das steigert langfristig die Produktivität und schafft Raum für Aufgaben, bei denen menschliche Stärken wie Urteilsvermögen, Empathie und Innovationskraft gefordert sind. Folgende Beispiele für KI-Anwendungen in der Praxis unterstreichen diese Entwicklung:
- KI-Chatbots im Customer Service: Sie beantworten rund um die Uhr Kundenanfragen, entlasten Service-Teams und sorgen für schnellere Reaktionszeiten.
- Personalisierte Empfehlungen oder Marketingmaßnahmen: Mit Hilfe von KI lassen sich Kundendaten analysieren und auf dieser Basis gezielt passende Angebote erstellen – das steigert sowohl die Kundenzufriedenheit als auch den Umsatz.
- Intelligente Dokumentenverarbeitung: Sie automatisiert die Erfassung, Klassifizierung und Weiterverarbeitung von Dokumenten, wodurch Abläufe – beispielsweise in der Verwaltung oder Buchhaltung – deutlich effizienter werden.
Prozessoptimierung durch Automatisierung im Dokumentenmanagement
Schon vor dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz war die Automatisierung im Dokumentenmanagement ein wichtiger Hebel, um Prozesse zu optimieren. Mit Hilfe eines modernen DMS konnten Dokumente bereits zentral gespeichert, digital verwaltet und einfach wiedergefunden werden. Das Ergebnis: weniger Papierarbeit, ein schnellerer Zugriff auf Informationen und eine bessere Nachvollziehbarkeit der Prozesse. Außerdem konnten Unternehmen Compliance-Anforderungen leichter erfüllen.
Dank KI-basierter Technologien geht die Automatisierung heute noch einen entscheidenden Schritt weiter – insbesondere durch den Einsatz von Intelligent Document Processing, kurz IDP.
Was ist IDP und wie steigert es die Produktivität?
IDP kombiniert Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Optische Zeichenerkennung, um Dokumente automatisch zu klassifizieren, relevante Informationen zu extrahieren und diese weiterzuverarbeiten. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um strukturierte, halbstrukturierte oder unstrukturierte Dokumente handelt. Mit IDP sind Unternehmen in der Lage:
- Routineaufgaben zu automatisieren, Fehler zu minimieren und Zeit zu sparen.
- Dokumentenzugriffe durch intelligente Indexierung und Suche erheblich zu beschleunigen.
- Compliance durch automatische Versionierung und Protokollierung zu stärken.
- operative Kosten durch optimierte Prozesse und weniger manuelle Tätigkeiten zu senken.
- Mitarbeitende zu entlasten und mit anspruchsvolleren Aufgaben zu betrauen.
- ihre Skalierbarkeit zu sichern, da IDP-Lösungen steigende Dokumentenmengen problemlos bewältigen können.
IDP: ROI und messbarer Mehrwert
Mit der IDP-Lösung von DocuWare lässt sich erfahrungsgemäß bereits im ersten Jahr nach der Einführung ein schneller Return on Investment (ROI) erzielen.
Schnellere Bearbeitungszeiten:
Mit automatisierten Workflows steigt sowohl die Geschwindigkeit als auch die Präzision der Dokumentenverarbeitung. Aufgaben, die früher 30 Minuten dauerten, sind heute in fünf bis zehn Minuten erledigt – eine Zeitersparnis von bis zu 80 Prozent.
Kosteneinsparungen:
Automatisierte Prozesse senken Personal- und Betriebskosten deutlich. Die Zeit für die Dokumentenerfassung reduziert sich um bis zu 95 Prozent, während der Wegfall manueller Tätigkeiten den operativen Aufwand um mehr als 40 Prozent senkt.
Weniger Fehler:
KI-gestützte Datenerfassung minimiert Eingabefehler und reduziert die Fehlerrate auf fünf Prozent oder weniger. Das bedeutet: höhere Datenqualität und mehr Verlässlichkeit im gesamten Prozess.
Höhere Mitarbeiterproduktivität:
Da Routineaufgaben automatisiert ablaufen, bleibt mehr Zeit für wertschöpfende, strategische Tätigkeiten. Das steigert die Effizienz und die Zufriedenheit im Team.
Schnelleres Onboarding:
Durch eine um bis zu 85 Prozent schnellere Dokumentenverarbeitung lassen sich Einstellungsprozesse deutlich beschleunigen – für ein reibungsloses, modernes Onboarding-Erlebnis.
Umstellung auf KI-gestützte Geschäftsprozesse
KI-gestützte Geschäftsprozesse haben also viele Vorteile. Damit Unternehmen dieses Potenzial jedoch schnell und wirksam erschließen können, braucht die Einführung von KI-Prozessautomatisierung eine durchdachte Planung und konsequente Umsetzung. Eine solide Vorbereitung und eine klare Strategie sind entscheidend, um reibungslose Abläufe sicherzustellen und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Besonders wichtig ist dabei die nahtlose Integration: KI-Lösungen sollten bestehende Systeme ergänzen, ohne laufende Prozesse auszubremsen.
Gerade im Dokumentenmanagement bietet sich die KI-Prozessautomatisierung als idealer Einstieg an. Moderne Dokumentenmanagementsysteme lassen sich mühelos mit Unternehmensanwendungen wie ERP-, CRM- oder Buchhaltungssystemen verbinden. So können bestehende Workflows intelligent erweitert und automatisiert werden – und das ohne umfangreiche IT-Umstrukturierungen.
KI-Prozessautomatisierung Schritt für Schritt
- Ist-Analyse der bestehenden Prozesse
Zum Start sollten Unternehmen ihre aktuellen Arbeitsabläufe genau unter die Lupe nehmen: Wo gibt es Engpässe? Welche Aufgaben laufen noch manuell? Wo entstehen unnötige Reibungsverluste? Auf dieser Basis lassen sich anschließend die Prozesse identifizieren, die ein besonders hohes Automatisierungspotenzial bieten, etwa wiederkehrende Routineaufgaben oder datenintensive Vorgänge. - Auswahl des passenden Tools
Im nächsten Schritt werden verschiedene KI-Lösungen miteinander verglichen, insbesondere hinsichtlich Funktionsumfang, Integrationsfähigkeit und spezifischer Unternehmensanforderungen. Danach wird das passende Tool ausgewählt, das am besten zu den bestehenden Systemen und Zielen passt. - Pilotprojekt starten
Darauf folgt ein Pilotprojekt, idealerweise in einer einzelnen Abteilung oder für einen klar abgegrenzten Prozess. Dabei werden die Mitarbeitenden geschult, um die neue Technologie sicher zu nutzen, während die Systemleistungen intensiv getestet und bewertet werden. - Evaluierung der Pilotphase
Nach Abschluss der Pilotphase werden die Ergebnisse ausgewertet und das Feedback der User gesammelt. Diese Erkenntnisse dienen dazu, das System gezielt zu optimieren und praxisnah anzupassen. - Schrittweise Integration und Skalierung
Ist die Testphase erfolgreich, wird die KI-Lösung schrittweise auf weitere Prozesse oder Unternehmensbereiche ausgerollt. Wichtig ist eine kontinuierliche Anpassung an neue Anforderungen, um langfristig flexibel und leistungsfähig zu bleiben. - Monitoring und kontinuierliche Optimierung
Auch nach der unternehmensweiten Einführung bleibt die Arbeit nicht stehen: Die Systemleistung sollte fortlaufend überwacht werden. Zudem müssen KI-Modelle regelmäßig mit neuen Daten trainiert und weiterentwickelt werden, damit sie dauerhaft präzise und zuverlässig arbeiten.
Wer diese Schritte befolgt, kann KI-gestützte Geschäftsprozesse effizient, sicher und nachhaltig einführen – und das volle Potenzial der digitalen Transformation ausschöpfen.
Fazit: Intelligente Dokumentenverarbeitung – der perfekte erste Schritt in der KI-Prozessautomatisierung
Die intelligente Dokumentenverarbeitung ist der ideale Einstieg in die KI-Prozessautomatisierung, denn sie setzt genau dort an, wo Unternehmen täglich mit großen Informationsmengen arbeiten. Wer jetzt handelt, legt also den Grundstein für eine zukunftsfähige und skalierbare Automatisierungsstrategie. Unternehmen profitieren auf diese Weise nicht nur kurzfristig durch Zeit- und Kosteneinsparungen, sondern schaffen gleichzeitig die Basis, um später komplexere Geschäftsprozesse intelligent zu verknüpfen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Kurz gesagt: Mit IDP startet der Weg zur wirklich lernfähigen Prozessautomatisierung – und wer früh beginnt, sichert sich einen klaren Vorsprung.